Stärkung der Identität. Herausforderungen gemeinsam bewältigen

Kleinmaßstäbiges Partnerschaftsprojekt

Im Jahr 2024 haben unsere drei Organisationen – Solidarus e.V., Young Folks Lv. und Young Folks Lt. – mit Unterstützung des Erasmus+ Programms der Europäischen Union das Projekt „Stärkung der Identität. Herausforderungen gemeinsam bewältigen“ umgesetzt. Ziel des Projekts war es, die Kapazitäten der Partnerorganisationen zu erweitern, um junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Identität im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen zu stärken.

Warum dieses Projekt?

Unsere Partnerorganisationen erkannten die dringende Notwendigkeit, die Herausforderungen im Zusammenhang mit Identität, mit denen junge Menschen konfrontiert sind, besser zu verstehen und gezielt darauf einzugehen. In einem Umfeld, das von kulturellen Veränderungen, Medieneinflüssen, wirtschaftlicher Unsicherheit und zunehmender Polarisierung geprägt ist, benötigten Jugendarbeiter neue Strategien und Methoden, um junge Menschen in der Auseinandersetzung mit ihrer Identität zu unterstützen. Dieses Projekt wurde entwickelt, um dieses Verständnis zu vertiefen und die Jugendarbeit innerhalb unseres Netzwerks zu verbessern.

Unsere Ziele

Das Projekt zielte darauf ab, die Kapazitäten der Partnerorganisationen zu stärken, indem:

- eine eingehende Analyse der identitätsbezogenen Herausforderungen junger Menschen in unseren Gemeinschaften durchgeführt wurde;

- Jugendarbeiter Erfahrungen, Methoden und bewährte Praktiken austauschten;

- eine Methodik, einschließlich eines Trainingskurses, entwickelt und erprobt wurde, um Jugendarbeiter bei der Arbeit mit den Themen Identität, Vielfalt und Inklusion zu unterstützen;

- Strategien für die langfristige Integration dieser Ansätze in die Arbeit der Partnerorganisationen erstellt wurden.

Projektumsetzung

Um diese Ziele zu erreichen, haben wir:

- eine gemeinsame Erhebung zu Identitätsfragen in unseren Zielgruppen durchgeführt;

- einen methodischen Workshop für Jugendarbeiter organisiert, um Ansätze auszutauschen und weiterzuentwickeln;

- einen strukturierten Trainingskurs zu non-formalen Bildungsmethoden für Identität, Vielfalt und Inklusion durchgeführt;

- lokale Pilotaktivitäten getestet und angepasst;

- Roadmaps für jede Organisation entwickelt, um die langfristige Integration der Projektergebnisse zu gewährleisten;

- öffentliche Veranstaltungen und Präsentationen durchgeführt, um Erkenntnisse zu teilen und weitere Diskussionen anzuregen.

Wichtigste Ergebnisse und Wirkung

Das Projekt hat unseren Partnerorganisationen neue Erkenntnisse und Werkzeuge für die Arbeit mit Identitätsfragen vermittelt. Dadurch:

- erhielten Jugendarbeiter praktische Strategien zur Unterstützung junger Menschen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Identität und Zugehörigkeit;

- konnten die Partner ihre methodischen Ansätze erweitern und neue non-formale Bildungsmethoden integrieren;

- wurden die Verbindungen zwischen den Organisationen gestärkt und ein dynamischerer Austausch von Praktiken gefördert;

- wurde das Bewusstsein für Identitätsfragen und integrative Ansätze in der Jugendarbeit innerhalb unseres Netzwerks und darüber hinaus geschärft.

Dadurch hat das Projekt nicht nur die Kapazitäten der teilnehmenden Organisationen gestärkt, sondern auch ihre Fähigkeit erweitert, auf europäischer Ebene zu arbeiten und die Bedeutung von Identitätsfragen in ihren Gemeinschaften sichtbarer zu machen.

Was wir teilen können

Obwohl das Projekt auf die Bedürfnisse unserer Partnerorganisationen zugeschnitten war, können die entwickelten Erfahrungen und Methoden auch anderen Fachkräften in der Jugendarbeit und non-formalen Bildung als Inspiration dienen.

Below you can download the training course programme developed and tested during the project and a description of the methods and activities we have adapted to work with the topic of identity.

Die in diesem Handbuch beschriebenen Methoden wurden als die wirksamsten und ansprechendsten für junge Menschen und Jugendarbeiter entwickelt und ausgewählt. Sie sind in unseren lokalen Gemeinschaften und Organisationen anwendbar und können in Workshops und Seminaren zum Thema Identität eingesetzt oder für die Selbstreflexion genutzt werden. Die Methoden lassen sich an die Zielgruppe anpassen und können bei Treffen mit jungen Menschen, in Sommercamps und anderen non-formalen Bildungsaktivitäten verwendet werden.

Dieser Trainingskurs soll die Kompetenz junger Führungskräfte und Jugendarbeiter in der Erkennung und Bewältigung identitätsbezogener Herausforderungen im Alltag stärken. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihrer eigenen Identität auseinander, vertiefen ihr Verständnis für Identitätsfragen und deren verschiedene Dimensionen, üben den Umgang mit identitätsbezogenen Herausforderungen in Jugendgruppen und entwickeln konkrete Schritte zur Integration ihrer Lernerfahrungen in ihre Arbeit mit Jugendlichen.

ADDRESS
c/o Alexey Kozlov
Torgauer Str. 63
12627 Berlin
Deutschland

CONTACT
Email: [email protected]
Phone/fax: +491781723827

Solidarität mit der Bürgerbewegung in Russland e.V. (Solidarus)


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